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Home Flugzeuge FA 200 Fuji
Der Viersitzer (D-EACA)
Die Entwicklung der Fuji FA-200 Aero Subaru begann im Jahre 1964 bei FUJI HEAVY INDUSTRIES Ltd., die außer im Automobilbau auch heute noch im Flugzeugbau tätig sind. Bereits am 12. August 1965 flog der erste Prototyp mit 160 PS Motor. 1967 erhielt die FA-200 die FAA Zulassung für die drei Kategorien Normal, Utility und Acrobatic. 1968 folgte dann die 180 PS Version.
Baujahr 1973
Tiebwerk 180 PS
Sitzpläte 4
Spannweite 9,42 m
Länge 8,17 m
Flügelfläche 14 m²
Leermasse 650 kg
max. Flugmasse 1.150 kg
Propeller 2 Blatt - Metall
V-Max 158 kt
V-Reise 167 km/h
Reichweite 1.400 km bei 55% Leistung in 7.500 ft
 

Erste Kunden waren neben japanischen Fliegerclubs die All Nippon Airways und die japanische Luftwaffe, die diese Maschinen als Schulflugzeuge einsetzten. Nach Deutschland kam die FA-200 erstmalig im Jahre 1970 durch den damaligen Alleinimporteur Panoramaflug in Egelsbach. Dort wurden die auf dem Seeweg gekommenen Maschinen von der Firma Röder Präzision montiert, abgenommen und eingeflogen.

Trotzdem die FA-200 zunächst den Eindruck eines konventionellen Tiefdeckers mit starrem Bugradfahrwerk macht, fallen auf den ersten Blick drei Besonderheiten auf. Sie wirkt erstens sehr lang und gestreckt, zweitens etwas hochbeinig und drittens ist die abgesetzte, nach hinten aufschiebbare Kabinenhaube für das Cherokee und Archer gewohnte Auge etwas anderes. In der Tat beweisen die Abmessungen, dass die FA-200 nicht weniger als 80 cm länger und 35 cm höher ist als die direkt vergleichbare Cherokee. Die langen Leitwerkshebelarme bieten natürlich günstige Voraussetzungen für gute Stabilität und Manövrierfähigkeit, während das hohe Fahrwerk dem Propeller eine beruhigende Bodenfreiheit verschafft. Es bleibt dabei aber nicht aus, dass die Maschine etwa 50 bis 60 Kg schwerer ist als vergleichbare Muster. Der Vorteil dieser Maschine ist jedoch mit einer positiven Belastbarkeit von 6g von keiner vergleichbaren Konkurrenzmaschine in Bezug auf Stabilität und Sicherheit zu schlagen, ganz abgesehen von der Möglichkeit des einfachen Kunstflugs.

Eine weitere Besonderheit sind die leicht herausschraubbaren Tanks in der Flügelnase, die zusammen 204 Liter fassen und für eine Reichweite von ca. 1000 bis 1200km sorgen. Positiv fällt die leichtgängige und reaktionsschnelle Steuerung um alle drei Achsen auf, die in deutlichem Gegensatz zu den trägeren Steuerreaktionen vieler US Flugzeuge steht. Die gute Sicht nach vorne ist ein weiterer bemerkenswerter Aspekt dieses Musters. Die Schiebehaube sebst hat ausser der voll geöffneten Stellung für das Ein- und Aussteigen noch vier verschiedene Rastungen, die es ermöglichen, mit offener Haube zu fliegen. Alles in allem war diese Maschine in der damaligen Zeit eine gelungene Konstruktion, die auch heute noch mit vielen Neubauten konkurieren kann. Leider wurde der Bau dieses zuverlässigen Flugzeuges Ende der 70er Jahre aus Kostengründen eingestellt.

   
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